jetzt, da ich keine zeit mehr habe, kann ich tun was ich schon immer machen wollte
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1-vertrauen

Tag 1:
Eine Chemikalie stört vielleicht den menschlichen Organismus: PFT. Zurecht wird in der Presse darauf hingewiesen, das es nicht der Zeit der Hysterie und des Schnellschüsse sein sollte. Wem sei damit geholfen? Es solle in Ruhe analysiert werden und dann die größtmöglichste Sicherheit hergestellt werden.

Das klingt nach Beruhigung, Gut-Reden, den Menschen mitteilen, dass es doch alles nicht so schlimm sein kann. Aber wie kann ich dass noch glauben, da ich schon viel zu oft erlebt habe, dass Politiker Durchhalteparolen von sich geben, bis kurz vor Schluss. Und dann sind die weg und ich habe den Rest zu tragen. Was nutzt es mir dann, vorher Recht gehabt zu haben?

Vorher kann ich wissen, dass es keine Durchhalteparole ist, das PFT schon nicht so schlimm ... sondern eine Versachlichung? Die Presse berichtet in Meldungen von den Vorgängen. Überprüfen kann sie nur so weit, wie sie Sachkenntnisse hat. Und auf welcher Erkenntnisseite sie dann stand, kann ich morgen in einer neuen Meldung lesen.

Wie kann ich den Inhalt einer solchen Meldung glauben?
9.11.07 13:15


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2-münte

Da ist es wieder: Es gibt zwischen wichtigen Politikern Stress. Öffentlich wird dann geschrieben, dass einer gewonnen, also der andere dann auch verloren hat. Der Verlierer lächelt und scheint weiter mit zu arbeiten. Und nur zwei Wochen später, kündigt er seine Arbeit auf und hat einen privaten Grund?
Mir scheinen die Zerwürfnisse tiefer zu gehen. denn sonst würden nicht gerne so schnell Beendigungs-Möglichkeiten auftauchen und angenommen werden.
Nach außen wird wieder einmal gelächelt. Der Bürger darf nur Positives zu sehen bekommen.
13.11.07 18:04


3-kündigung

Es ist immer wieder anrührend, wenn Entscheidungsträger in der Klarheit ihrer alleinigen Entscheidung die Kündigung, sogar per Email, und mit herzlichen Grüßen garnieren.
Da ist mein Freund an der Pommesbude ehrlicher. Er sagt dass das Mist ist.

Nebengedanken:
Warum brauchen Vorstandsmitglieder in Wirtschaftsfirmen so hohe Gehälter? Natürlich damit sie nicht Dinge tun müssen, übe rdie sie vielleicht entscheiden müssen, die armen.
14.11.07 20:01


4-Schneekalt

Der Schnee von gestern ist heute in der Zeitung. Und was macht er? er deckt die Welt in ein erfreuliches Weiß. Egal was darunter verborgen liegt. Der Schnee gibt allem eine gleichmäßige Oberfläche und macht den Anblick der Stätte erträglich, ja erfreulich, er hebt das Gemüt und jauchzet.
Der Schnee ist auch kalt und nicht für immer bedeckt er den Grund. Und was unter ihm begraben liegt, wird schon noch hervorkommen.
So wie dem einen seine Frau und dem anderen seine Frau. Tabubrüche werden Politikern immer nur bei den anderen abgestraft. Man selber ist immer unter einer weißen Schneedecke.
Was ist eigentlich der Preis dafür, das es so etwas wie Schnee gibt? Die Kälte?
16.11.07 09:04


5-feedback

Feedback Kultur an Schulen.
Das in online Portalen über Lehrer hergezogen wird, kann man als unangemessen ansehen. Mit der Begründung, das ja auch Schüler nicht öffentlich an den Pranger gestellt werden wollen/dürfen, kann bestimmt jeder leben.
Das Schüler zu solchen Reaktionen gebracht werden, solle an mangelnder Feedback Kultur an den Schulen liegen. Das kann ja sein. Die Schüler erhalten ja auch keine Feedback. denn die Zeugnisse sind Beurteilungen und Selektionsmechanismen und kein Feedback.

Feedback wäre notwendig. Aber wie können so etwas Menschen einrichten, die aus jeder Feedback Situation heraus gehoben sind? wie waren noch einmal die Kokainnachweise auf den Toiletten von Politikern? Passiert das was? Oder ist die Reaktion nicht einfach: verbieten/wegsperren der Mitteilungen?
Feedback setzt Vertrauen voraus. Feedback setzt Ver-trauen voraus. Feedback setzt Vertrauen voraus.
17.11.07 17:05


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